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Frankreich umfasst im europäischen Mutterland 13 Regionen und reicht von der deutschen, schweizerischen und belgischen Grenze bis zum Atlantik, zu den Pyrenäen und zum Mittelmeer. Strassburg und Colmar eignen sich für kurze Aufenthalte mit überschaubarer Anreise, während Paris, Burgund, Auvergne-Rhône-Alpes oder Südfrankreich mehr Reisezeit verlangen. Je nach Region stehen Kultur, Wellness, Wein, Gourmet, Natur oder Küste im Mittelpunkt. Bei weekend4two findest du passende Angebote für deinen nächsten Kurzurlaub in Frankreich.

Welche Regionen eignen sich für einen Kurzurlaub in Frankreich?
Frankreich verändert seinen Charakter von Region zu Region. Im Elsass liegen Fachwerkstädte und Weinorte nahe beieinander, Burgund verbindet historische Zentren mit bekannten Weinlagen, und Paris stellt Museen, Quartiere und Gastronomie ins Zentrum. In Auvergne-Rhône-Alpes prägen Seen, Bergbahnen, Thermenorte und Wintersport den Aufenthalt. Provence, Côte d’Azur und Okzitanien eignen sich eher für mehrere Nächte, da die längere Anreise einen grösseren Teil der Reise ausmacht. Für Reisende aus Süddeutschland, der Schweiz und Westösterreich funktionieren grenznahe Regionen bereits für ein Wochenende, während weiter entfernte Ziele besser zu einer längeren Kurzreise passen.
Elsass: Strassburg, Colmar und die Weinstrasse
Das Elsass liegt direkt an der Grenze zu Deutschland und nahe der Nordwestschweiz. Strassburg verbindet das Münster, das Viertel Petite France und das europäische Viertel auf engem Raum. In Colmar führen Kanäle und schmale Gassen durch die Altstadt, während das Musée Unterlinden Kunst vom Mittelalter bis zur Moderne zeigt. Zwischen Marlenheim und Thann verläuft die rund 170 Kilometer lange Elsässische Weinstrasse mit Orten wie Riquewihr, Kaysersberg und Eguisheim. Paare und Freundinnen können einen Stadtbesuch mit Weinproben, Wellness oder regionaler Küche verbinden. Im Winter prägen die Weihnachtsmärkte von Strassburg und Colmar die Region, im Frühling und Herbst stehen Weinorte, Velotouren und Spaziergänge zwischen den Reben stärker im Vordergrund.
Burgund: Dijon, Beaune und bekannte Weinorte
Burgund eignet sich für Reisende, die Wein, Kulinarik und historische Unterkünfte verbinden möchten. Dijon ist für den Palais des Ducs, die Markthalle und seine mittelalterliche Altstadt bekannt. Rund 45 Kilometer südlich liegt Beaune mit den Hospices de Beaune und zahlreichen Weinkellern. Die Route des Grands Crus führt auf etwa 60 Kilometern durch 37 Weinorte, darunter Gevrey-Chambertin, Nuits-Saint-Georges, Pommard und Santenay. Zwischen Dijon und Santenay liegen 1’247 klar abgegrenzte Weinparzellen, die als Climats de Bourgogne zum UNESCO-Welterbe gehören. Neben Weinhotels und Schlosshäusern passen auch Vézelay, die Abtei Fontenay oder der Naturpark Morvan zu einem ruhigeren Kurzurlaub.
Paris und Île-de-France: Kultur, Quartiere und Gastronomie
Paris eignet sich besonders für einen Kurzurlaub von zwei bis drei Nächten. Der Louvre, die Seine und der Eiffelturm gehören zu den bekannten Fixpunkten, doch oft bestimmen einzelne Quartiere den Aufenthalt stärker. Montmartre verbindet steile Gassen mit kleinen Plätzen, das Marais historische Stadtpaläste mit Läden und Restaurants, und Saint-Germain-des-Prés Cafés mit Galerien. Ein Tagesausflug nach Versailles erweitert die Reise um Schlossräume, Parkanlagen und die Geschichte des französischen Hofes. Paris passt für Paare und Freundinnen, die Museen, Restaurants und lange Spaziergänge durch verschiedene Stadtviertel höher gewichten als Wellness oder Natur. Durch direkte Bahn- und Flugverbindungen ist die Stadt aus vielen Regionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz gut erreichbar.
Auvergne-Rhône-Alpes: Annecy, Chamonix und Savoyen
Auvergne-Rhône-Alpes verbindet Alpenlandschaften, Seen, Thermenorte und historische Städte. Annecy liegt am gleichnamigen See und eignet sich für Spaziergänge durch die Altstadt, Bootsausflüge und Velotouren am Ufer. Chamonix dient als Ausgangspunkt für Bergbahnen und Wanderungen am Mont-Blanc-Massiv; die Zahnradbahn zum Mer de Glace erreicht eine Höhe von rund 1’900 Metern. Aix-les-Bains liegt am Lac du Bourget und verbindet Thermenkultur mit Wassersport und Ausflügen nach Chambéry. Weiter südlich ergänzen Lyon und das Rhônetal die Region um Gastronomie, Stadtleben und Wein. Im Winter stehen Orte wie Chamonix, Val Thorens oder Méribel für Ski und Schneeschuhwanderungen. Im Sommer passen Annecy, der Lac du Bourget und die Bergregionen zu aktiven Paaren, kleineren Freundesgruppen und Reisenden, die Bewegung mit ruhigen Hotelabenden verbinden möchten.
Südfrankreich: Provence, Côte d’Azur und Okzitanien
Südfrankreich verlangt meist mehr Reisezeit und eignet sich deshalb eher für drei oder mehr Nächte. In der Provence verbinden Avignon und Aix-en-Provence historische Zentren mit Märkten, Cafés und Ausflügen in den Luberon. Marseille ergänzt die Region um den Alten Hafen, das Viertel Le Panier und die Calanques. An der Côte d’Azur liegen Nizza, Cannes, Antibes und Menton zwischen Küste und Hinterland. Weiter westlich prägen Nîmes, Montpellier, Carcassonne und die Camargue den südlichen Teil Okzitaniens. Im Frühling und Herbst eignen sich Städte, Märkte und Ausflüge ins Landesinnere. Im Sommer rücken Küstenorte, Aussenpools und Abendessen im Freien stärker in den Mittelpunkt. Diese Regionen passen zu Reisenden, die einen Kurzurlaub mit mediterranem Alltag und mehreren Ausflugsmöglichkeiten verbinden möchten.
Drei Varianten von Apartments
Apartment im Hotel
Ein Apartment im Hotel bietet mehr Platz als ein klassisches Doppelzimmer, bleibt aber eng an den Hotelbetrieb angebunden. Frühstück, Restaurant, Spa, Rezeption oder Parkplatz sind je nach Angebot direkt mitgedacht. Diese Variante passt, wenn du mehr Wohnraum möchtest, aber nicht komplett unabhängig reisen willst.
Aparthotel oder Apartment mit Hotelservice
Ein Aparthotel oder Apartment mit Hotelservice legt den Fokus stärker auf Eigenständigkeit. Küche, Essbereich und separater Wohnbereich gehören oft zum Kern der Unterkunft. Je nach Haus kommen Reinigung, Frühstücksoption, digitale Anreise oder Wäscheservice dazu. Diese Form eignet sich, wenn du den Tag flexibler planen möchtest.
Chalet-, Design- oder Berg-Apartment
Chalet-, Design- oder Berg-Apartments setzen stärker auf Lage, Architektur und Rückzug. Typisch sind Holz, Kamin, Balkon, Bergblick, eigene Sauna oder kurze Wege zu Wanderwegen und Skigebieten. Diese Variante passt, wenn das Apartment selbst ein wichtiger Teil des Aufenthalts sein soll.
Worauf solltest du bei Apartments achten?
Küche und Verpflegung: Prüfe, ob es eine voll ausgestattete Küche, eine Kitchenette oder nur Kaffee- und Teezubehör gibt. Wichtig ist auch, ob Frühstück, Abendessen oder ein gefüllter Kühlschrank enthalten sind.
Hotelservice und Eigenständigkeit: Manche Apartments funktionieren fast wie Hotelzimmer mit zusätzlichem Wohnbereich, andere eher wie Ferienwohnungen mit Self-Check-in. Achte deshalb auf Rezeption, Reinigung, Handtuchwechsel und Check-in-Zeiten.
Spa-Zugang: Ein Apartment im Hotel bedeutet nicht automatisch freien Zugang zu Sauna, Pool oder Wellnessbereich. Entscheidend ist, ob Spa-Zeit im Preis enthalten ist und ob Reservationen nötig sind.
Preisbestandteile: Bei Apartments können Endreinigung, Kurtaxe, Parkplatz, Frühstück, Haustiere oder Mindestaufenthalt separat geregelt sein. Gerade bei zwei Nächten verändert das den Vergleich.
Wann passt ein Apartment besonders gut?
Frühling: Ein Apartment passt für Kurzurlaube mit Spaziergängen, Stadtbesuch oder ersten Stunden auf Balkon und Terrasse. Mehr Wohnraum ist angenehm, wenn das Wetter noch wechselt und du nicht den ganzen Tag draussen verplanen möchtest.
Sommer: Im Sommer zählt die Flexibilität. Frühstück im eigenen Rhythmus, Küche für kleine Mahlzeiten und mehr Platz nach einem Tag am See, in den Bergen oder in der Stadt machen Apartments praktisch in Frankreich.
Herbst: Im Herbst funktionieren Apartments gut für ruhigere Aufenthalte mit Sauna, Essen im Zimmer oder längeren Abenden im Wohnbereich. Gerade bei zwei oder drei Nächten fühlt sich der Aufenthalt dadurch weniger nach klassischem Hotelzimmer an.
Winter: Im Winter sind Küche, Stauraum und separater Wohnraum hilfreich, besonders bei Aufenthalten im Skigebiet, in Bergregionen oder bei mehreren Nächten. Nasse Jacken, Schuhe und Gepäck brauchen mehr Platz als bei einem reinen Wochenendzimmer.
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