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Südtirol umfasst rund 7’400 Quadratkilometer und reicht vom Reschenpass im Westen bis zu den Dolomiten im Osten. Die Region zählt mehr als 500’000 Einwohner:innen und gliedert sich in sehr unterschiedliche Landschaftsräume: das trockene Vinschgau, die Weinlagen rund um Bozen, die Kurstadt Meran sowie die Berggebiete im Pustertal und in den Dolomiten. Von der Schweiz aus lohnt sich Südtirol vor allem für zwei bis vier Nächte. Bei weekend4two findest du passende Angebote für deinen Kurzurlaub in Südtirol.

Reiseziele und passende Kurzurlaube in Südtirol
Meran, Passeiertal und Ultental: Wellness, Promenaden und Gärten
Meran verbindet historische Promenaden, Jugendstilbauten und die Therme Meran mit einem vergleichsweise milden Klima. Oberhalb der Stadt zeigen die Gärten von Schloss Trauttmansdorff auf rund zwölf Hektar Pflanzen aus unterschiedlichen Klimazonen. Das Passeiertal führt von Meran in Richtung Timmelsjoch und eignet sich für Wanderungen, Velotouren und ruhigere Aufenthalte ausserhalb der Stadt. Im Ultental prägen Bergbauernhöfe, Stauseen und kleinere Dörfer die Landschaft. Diese Region passt zu Paaren, die Spa-Zeit mit Spaziergängen und kurzen Ausflügen verbinden möchten. Im Frühling beginnt die Saison rund um Meran oft früher als in den höheren Berglagen, während das Ultental auch im Sommer ruhiger bleibt.
Bozen, Ritten und Südtiroler Weinstrasse: Städte, Wein und Kultur
Bozen ist das städtische Zentrum Südtirols und verbindet die Laubengassen, den Waltherplatz und das Südtiroler Archäologiemuseum mit einer stark ausgeprägten Weinkultur. Im Museum wird die rund 5’300 Jahre alte Gletschermumie Ötzi zusammen mit ihrer Ausrüstung gezeigt. Oberhalb von Bozen liegt der Ritten mit Dörfern wie Klobenstein und Oberbozen sowie den markanten Erdpyramiden. Südlich der Stadt verläuft die Südtiroler Weinstrasse über Kaltern, Tramin und Eppan. Kalterer See, Weingüter und Buschenschänken machen die Gegend besonders im Herbst interessant. Für Genussreisende verbindet diese Region kurze Stadtwege, Degustationen und das Törggelen mit Kastanien, jungem Wein und bäuerlichen Gerichten.
Vinschgau und Ortlergebiet: Burgen, Apfelgärten und hohe Berge
Der Vinschgau erstreckt sich westlich von Meran bis zum Reschenpass und unterscheidet sich durch sein trockenes Klima deutlich von anderen Teilen Südtirols. Rund um Naturns, Schlanders und Latsch prägen Apfelgärten, Bewässerungskanäle und Burgen das Tal. Am Reschensee ragt der Kirchturm von Alt-Graun aus dem Wasser und erinnert an die Flutung des früheren Dorfes. Weiter südlich erhebt sich die Ortlergruppe mit dem 3’905 Meter hohen Ortler. Der Nationalpark Stilfserjoch bietet im Sommer Wanderungen und Hochtouren, während Sulden und Trafoi im Winter kleinere Skigebiete erschliessen. Die Region passt zu Aktivurlauber:innen, die Bergtage mit ruhigen Unterkünften und wenig städtischem Programm verbinden möchten.
Eisacktal und Brixen: Altstadt, Klöster und Törggelen
Das Eisacktal verbindet den Brenner mit Bozen und umfasst Städte wie Sterzing, Brixen und Klausen. Brixen besitzt einen kompakten Dombezirk, historische Lauben und das Kloster Neustift mit eigener Weinbautradition. Klausen liegt unterhalb des Klosters Säben und eignet sich als Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegenden Seitentäler. Rund um Barbian, Villanders und Feldthurns führen Wanderwege durch Kastanienhaine und Weinlagen. Im Herbst gehört das Eisacktal zu den traditionellen Regionen für das Törggelen. Die Mischung aus kleinen Städten, Bauernhöfen und Weingütern passt zu Paaren und Freundesgruppen, die Kulinarik, Kultur und kurze Wanderungen innerhalb weniger Tage verbinden möchten.
Pustertal, Kronplatz und Ahrntal: Bergsport und Winterferien
Das Pustertal zieht sich von Mühlbach über Bruneck bis zur österreichischen Grenze. Bruneck bildet das urbane Zentrum und liegt am Fuss des Kronplatzes, einem der grösseren Wintersportgebiete Südtirols. Im Sommer führen Wander- und Velowege durch das Tal, während der Kronplatz zusätzlich Bergbahnen, Aussichtspunkte und Museen bietet. Nördlich von Bruneck reicht das Ahrntal bis zu den Zillertaler Alpen und ist von hohen Gipfeln, Wasserfällen und kleineren Bergdörfern geprägt. Diese Region funktioniert für aktive Paare und Freundesgruppen, die im Winter Ski fahren oder langlaufen und im Sommer zwischen Bergtouren, Wellnesshotel und Ausflügen wechseln möchten.
Dolomiten: Drei Zinnen, Gröden und Seiser Alm
Die Südtiroler Dolomiten gehören seit 2009 zum UNESCO-Welterbe und prägen den Osten der Region. Die Drei Zinnen zählen zu den bekanntesten Felsformationen, während der Pragser Wildsee unterhalb des Seekofels liegt. Im Grödner Tal verbinden St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein Bergbahnen, Wanderwege und Wintersport. Westlich davon liegt die Seiser Alm auf rund 2’000 Metern, umgeben von Schlern, Langkofel und Plattkofel. Im Sommer stehen Wanderungen, Klettersteige und Mountainbike-Touren im Vordergrund, im Winter Skifahren, Winterwandern und Langlauf. Die Dolomiten passen zu Kurzurlauben, bei denen Landschaft und Bewegung wichtiger sind als Städte und längere Restaurantabende.
Drei Varianten von Apartments
Apartment im Hotel
Ein Apartment im Hotel bietet mehr Platz als ein klassisches Doppelzimmer, bleibt aber eng an den Hotelbetrieb angebunden. Frühstück, Restaurant, Spa, Rezeption oder Parkplatz sind je nach Angebot direkt mitgedacht. Diese Variante passt, wenn du mehr Wohnraum möchtest, aber nicht komplett unabhängig reisen willst.
Aparthotel oder Apartment mit Hotelservice
Ein Aparthotel oder Apartment mit Hotelservice legt den Fokus stärker auf Eigenständigkeit. Küche, Essbereich und separater Wohnbereich gehören oft zum Kern der Unterkunft. Je nach Haus kommen Reinigung, Frühstücksoption, digitale Anreise oder Wäscheservice dazu. Diese Form eignet sich, wenn du den Tag flexibler planen möchtest.
Chalet-, Design- oder Berg-Apartment
Chalet-, Design- oder Berg-Apartments setzen stärker auf Lage, Architektur und Rückzug. Typisch sind Holz, Kamin, Balkon, Bergblick, eigene Sauna oder kurze Wege zu Wanderwegen und Skigebieten. Diese Variante passt, wenn das Apartment selbst ein wichtiger Teil des Aufenthalts sein soll.
Worauf solltest du bei Apartments achten?
Küche und Verpflegung: Prüfe, ob es eine voll ausgestattete Küche, eine Kitchenette oder nur Kaffee- und Teezubehör gibt. Wichtig ist auch, ob Frühstück, Abendessen oder ein gefüllter Kühlschrank enthalten sind.
Hotelservice und Eigenständigkeit: Manche Apartments funktionieren fast wie Hotelzimmer mit zusätzlichem Wohnbereich, andere eher wie Ferienwohnungen mit Self-Check-in. Achte deshalb auf Rezeption, Reinigung, Handtuchwechsel und Check-in-Zeiten.
Spa-Zugang: Ein Apartment im Hotel bedeutet nicht automatisch freien Zugang zu Sauna, Pool oder Wellnessbereich. Entscheidend ist, ob Spa-Zeit im Preis enthalten ist und ob Reservationen nötig sind.
Preisbestandteile: Bei Apartments können Endreinigung, Kurtaxe, Parkplatz, Frühstück, Haustiere oder Mindestaufenthalt separat geregelt sein. Gerade bei zwei Nächten verändert das den Vergleich.
Wann passt ein Apartment besonders gut?
Frühling: Ein Apartment passt für Kurzurlaube mit Spaziergängen, Stadtbesuch oder ersten Stunden auf Balkon und Terrasse. Mehr Wohnraum ist angenehm, wenn das Wetter noch wechselt und du nicht den ganzen Tag draussen verplanen möchtest.
Sommer: Im Sommer zählt die Flexibilität. Frühstück im eigenen Rhythmus, Küche für kleine Mahlzeiten und mehr Platz nach einem Tag am See, in den Bergen oder in der Stadt machen Apartments praktisch in Südtirol.
Herbst: Im Herbst funktionieren Apartments gut für ruhigere Aufenthalte mit Sauna, Essen im Zimmer oder längeren Abenden im Wohnbereich. Gerade bei zwei oder drei Nächten fühlt sich der Aufenthalt dadurch weniger nach klassischem Hotelzimmer an.
Winter: Im Winter sind Küche, Stauraum und separater Wohnraum hilfreich, besonders bei Aufenthalten im Skigebiet, in Bergregionen oder bei mehreren Nächten. Nasse Jacken, Schuhe und Gepäck brauchen mehr Platz als bei einem reinen Wochenendzimmer.
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