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Natur zu zweit im Böhmerwald

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Tipps für Kurzurlaube in der Natur im Böhmerwald

Natur im Böhmerwald bedeutet: Wald, Wasser, Berge und ein ruhigerer Tagesrhythmus. Bei weekend4two findest du passende Angebote.

Der Böhmerwald bildet ein grenzüberschreitendes Mittelgebirge zwischen Südböhmen, Oberösterreich und Bayern. Der Plöckenstein erreicht 1’379 Meter, der Moldaustausee erstreckt sich über mehr als 40 Kilometer und grosse Teile der tschechischen Seite gehören zum Nationalpark Šumava. Während Lipno stärker auf Freizeitangebote am Wasser ausgerichtet ist, prägen rund um Kvilda, Modrava und Bayerisch Eisenstein Wälder, Moore und Wanderwege den Aufenthalt. Für die Anreise aus der Schweiz solltest du mehrere Stunden einplanen, weshalb sich mindestens drei Übernachtungen lohnen. Bei weekend4two findest du passende Angebote für deinen Kurzurlaub im Böhmerwald.

Regionen und passende Kurzurlaube im Böhmerwald

Südböhmen: Lipno, Frymburk und Český Krumlov

Der Moldaustausee prägt den südöstlichen Teil des Böhmerwalds und bietet rund um Lipno nad Vltavou, Frymburk und Horní Planá ein breites Freizeitangebot. Im Sommer stehen Baden, Velotouren und Schifffahrten im Vordergrund, während im Winter Skipisten, Langlaufloipen und Winterwege genutzt werden. Lipno eignet sich für Paare und kleinere Freundesgruppen, die Aktivitäten am Wasser mit kurzen Wegen zu Restaurants und Wellnesshotels verbinden möchten. Český Krumlov liegt südöstlich des Sees und ergänzt den Aufenthalt mit einer historischen Altstadt, dem Schlossareal und Restaurants entlang der Moldau. Die Region passt besonders gut für drei bis vier Nächte, da sich See, Stadtbesuch und ein ruhiger Hoteltag auf mehrere Tage verteilen lassen.

Nationalpark Šumava: Kvilda, Modrava und Boubín

Der Nationalpark Šumava umfasst ausgedehnte Waldflächen, Hochmoore und abgelegene Täler im tschechischen Teil des Böhmerwalds. Rund um Kvilda und Modrava führen Wege zum Quellgebiet der Moldau, durch das Jezerní slať und entlang kleiner Flussläufe. Der Boubínský prales schützt einen der ältesten erhaltenen Urwaldbestände Mitteleuropas und zeigt, wie sich der Böhmerwald ohne intensive Forstwirtschaft entwickelt. Die Region eignet sich für Ruhesuchende und Wandernde, die wenig Infrastruktur und lange Strecken durch Waldlandschaften bevorzugen. Im Winter verlaufen gespurte Langlaufloipen zwischen mehreren Höhenorten, während im Sommer Wanderungen und Velotouren den Tagesablauf bestimmen. Unterkünfte sind häufig kleiner und stärker auf Naturaufenthalte als auf Unterhaltung ausgerichtet.

Bayerischer Böhmerwald: Dreisessel, Bayerisch Eisenstein und Arber

Auf deutscher Seite schliesst der Bayerische Wald direkt an den Böhmerwald an. Rund um Bayerisch Eisenstein, den Grossen Arber und den Dreisesselberg wechseln Bergwege, Waldpfade und kleinere Ferienorte. Der Grosse Arber erreicht 1’456 Meter und bildet einen wichtigen Schwerpunkt für Wintersport, während der Dreisesselberg mit seinen Granitformationen nahe dem Dreiländereck liegt. Aktivurlauber finden hier markierte Wanderwege, Mountainbike-Strecken und im Winter mehrere Langlaufgebiete. Bayerisch Eisenstein eignet sich zudem als Ausgangspunkt für grenzüberschreitende Ausflüge nach Železná Ruda. Im Vergleich zu den ruhigeren Nationalparkgebieten ist die touristische Infrastruktur dichter, was die Region für Paare und Freundesgruppen mit unterschiedlichen Interessen geeignet macht.

Oberösterreichischer Böhmerwald: Hochficht, Ulrichsberg und Aigen-Schlägl

Der österreichische Teil des Böhmerwalds liegt im nördlichen Mühlviertel und verbindet bewaldete Höhen mit kleinen Orten wie Ulrichsberg, Klaffer am Hochficht und Aigen-Schlägl. Das Skigebiet Hochficht bildet den wichtigsten Wintersportbereich und bietet Pisten sowie Langlaufmöglichkeiten nahe der tschechischen Grenze. Im Sommer führen Wanderwege zum Plöckenstein, durch das Steinerne Meer und entlang des Schwarzenbergischen Schwemmkanals. Aigen-Schlägl ist durch das Stift Schlägl und seine Brautradition geprägt, während kleinere Wellnesshotels und Landgasthöfe den Aufenthalt ergänzen. Diese Teilregion passt für Paare, die kurze Wanderungen, regionale Küche und ruhige Hotelzeit verbinden möchten. Durch die Lage nahe Lipno lassen sich österreichische und tschechische Ausflugsziele während desselben Aufenthalts erreichen.

Was macht Natur im Kurzurlaub aus?

Natur im Kurzurlaub ist weniger eine einzelne Aktivität als eine Entscheidung für Lage, Rhythmus und Umgebung. Ein kleines Berghotel, ein Haus am Waldrand, eine Unterkunft nahe Wasser oder ein spezielles Hotel mit viel Ruhe kann den Aufenthalt stärker prägen als ein grosses Programm.

Wichtig ist die Nähe zum Draussen: kurze Wege zu Wanderwegen, Wasser, Wald, Aussichtspunkten oder Bergbahnen machen den Aufenthalt einfacher. Dadurch braucht es nicht zwingend viele Leistungen. Schon ein Spaziergang am Morgen, ein Bad im Aussenpool oder ein ruhiger Abend nach einem Tag an der frischen Luft kann dem Kurzurlaub eine klare Form geben.

Drei Varianten von Natur-Angeboten

Kleine Hotels in ruhiger Lage

Diese Variante setzt auf überschaubare Häuser, persönliche Atmosphäre und eine Lage, bei der die Umgebung mitspielt. Sie passt, wenn du ein Hotel suchst, das nicht gross auftreten muss, sondern über Ruhe, Aussicht, Material, Architektur oder Standort wirkt.

Natur mit Wellness

Hier treffen Landschaft und Erholung zusammen: Aussenpool, Sauna, Ruhebereich, Whirlpool oder ein Spa mit Blick ins Grüne. Diese Variante passt, wenn du draussen sein möchtest, aber der Aufenthalt auch bewusst langsam bleiben soll.

Natur mit Aktivität

Wandern, E-Bike, Winterspaziergang, Bergbahn oder Schifffahrt geben dem Kurzurlaub eine klare Tagesstruktur. Diese Variante passt, wenn du nicht nur im Hotel bleiben möchtest und ein konkretes Erlebnis den Tag tragen soll.

Worauf solltest du bei Natur-Angeboten achten?

  • Lage prüfen: Natur wirkt anders, wenn Wald, Wasser, Berge oder Spazierwege direkt erreichbar sind und nicht erst nach langer Anfahrt beginnen.

  • Hotelgrösse beachten: Kleinere Hotels passen oft besser, wenn du Ruhe, kurze Wege und weniger Betrieb suchst.

  • Aktivität realistisch wählen: Eine leichte Route, ein Seeweg oder eine kurze Bergfahrt reicht für eine Nacht oft besser als ein volles Tagesprogramm.

  • Erholung mitdenken: Sauna, Aussenpool, gutes Abendessen oder ein ruhiges Zimmer machen Natur-Aufenthalte auch bei Wetterwechsel planbar.

Wann lohnt sich Natur besonders?

  • Frühling: Tiefer gelegene Wege, Wälder, Seeufer und erste warme Tage passen gut, wenn du Natur ohne lange Planung möchtest.

  • Sommer: Höhenlagen, Wasser, Aussenpools, E-Bike und längere Wanderungen stehen stärker im Vordergrund.

  • Herbst: Wälder, Rebberge, klare Sicht und ruhigere Hotels machen Natur-Aufenthalte besonders gut planbar.

  • Winter: Verschneite Täler, Winterwege, Thermen, Sauna und kleinere Berghotels funktionieren gut, wenn die Wege kurz und einfach erreichbar bleiben.

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