Natur zu zweit in Oberösterreich
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Tipps für Kurzurlaube in der Natur in Oberösterreich
Natur in Oberösterreich bedeutet: Wald, Wasser, Berge und ein ruhigerer Tagesrhythmus. Bei weekend4two findest du passende Angebote.
Oberösterreich liegt zwischen Bayern, Tschechien, Salzburg, der Steiermark und Niederösterreich und umfasst 438 Gemeinden. Im Süden prägen Hallstätter See, Traunsee und Attersee die Landschaft, während sich nördlich der Donau das hügelige Mühlviertel erstreckt. Linz und Steyr ergänzen die Naturregionen mit Museen, historischen Plätzen und Gastronomie. Thermenorte wie Geinberg, Bad Schallerbach und Bad Hall eignen sich auch bei wechselhaftem Wetter für kurze Aufenthalte. Bei weekend4two findest du passende Angebote für deinen nächsten Kurzurlaub in Oberösterreich.

Reiseziele und Tipps für deinen Kurzurlaub in Oberösterreich
Salzkammergut: Hallstatt, Bad Ischl, Gmunden und die Seen
Das oberösterreichische Salzkammergut reicht von Hallstatt und Obertraun bis nach Bad Ischl, Gmunden und an den Attersee. Hallstatt liegt zwischen dem Hallstätter See und den steilen Hängen des Dachsteingebirges und gehört zur UNESCO-Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut. Von Obertraun führt die Seilbahn auf den Dachstein Krippenstein mit Rieseneishöhle, Mammuthöhle und Aussichtspunkten über die Bergwelt. Bad Ischl verbindet Kaiservilla, historische Kaffeehäuser und Thermalangebote. In Gmunden prägen die Seepromenade, das Seeschloss Ort und der Traunsee den Aufenthalt. Die Region passt zu Paaren, die kurze Wanderungen, Schifffahrten und ruhige Hotelzeit miteinander verbinden möchten.
Linz, Steyr und die Donauregion
Linz liegt direkt an der Donau und verbindet historische Gebäude rund um den Hauptplatz mit zeitgenössischer Kunst, Technik und Medienkultur. Das Ars Electronica Center, das Lentos Kunstmuseum und die Höhenlage des Pöstlingbergs geben der Stadt ein anderes Profil als den klassischen Seenorten. Entlang der Donau bieten sich Schifffahrten und Radtouren auf Abschnitten des Donauradwegs an. Weiter südlich liegt Steyr am Zusammenfluss von Enns und Steyr. Der Stadtplatz, das Bummerlhaus und die Gassen rund um den Grünmarkt lassen sich gut zu Fuss erkunden. Linz und Steyr eignen sich für einen Kurzurlaub, bei dem Stadtbesichtigungen, Restaurants und einzelne Ausflüge in die umliegende Landschaft im Mittelpunkt stehen.
Mühlviertel und Böhmerwald
Das Mühlviertel beginnt nördlich der Donau und reicht bis an die Grenze zu Tschechien. Granitboden, bewaldete Hügel und kleinere Städte bestimmen den Charakter dieser Region. Freistadt besitzt eine weitgehend erhaltene Stadtmauer, schmale Gassen und einen Hauptplatz mit Bürgerhäusern aus mehreren Jahrhunderten. Im Böhmerwald verlaufen Wander- und Velowege durch ein ruhigeres Grenzgebiet mit Mooren, Wäldern und Aussichtspunkten. Orte wie Aigen-Schlägl oder Bad Leonfelden verbinden Natur mit Brauereien, Kurangeboten und regionaler Küche. Das Mühlviertel passt zu Paaren und kleineren Freundesgruppen, die wenig Programm benötigen und ihren Aufenthalt mit Spaziergängen, längeren Wanderungen oder einem Tag im Wellnessbereich gestalten möchten.
Innviertel, Thermenregion und Nationalpark Kalkalpen
Das Innviertel ist von sanften Hügeln, kleineren Ortschaften und einer ausgeprägten Bier- und Wirtshauskultur geprägt. In Geinberg verteilen sich Thermal-, Frisch- und Salzwasser auf mehrere Becken und Wellnessbereiche. Bad Schallerbach verbindet die Eurotherme mit Hotels und Ausflugszielen im Hausruckviertel, während Bad Hall für seine jodhaltigen Quellen bekannt ist. Weiter südöstlich schützt der Nationalpark Kalkalpen Buchenwälder, Schluchten und ein Bachsystem mit mehr als 800 Quellen. Rund um Windischgarsten, Hinterstoder und Molln führen Wege durch die nördlichen Kalkalpen. Diese Region eignet sich sowohl für Thermenaufenthalte im Winter als auch für Wanderferien und kurze Naturausflüge in der wärmeren Jahreszeit.
Was macht Natur im Kurzurlaub aus?
Natur im Kurzurlaub ist weniger eine einzelne Aktivität als eine Entscheidung für Lage, Rhythmus und Umgebung. Ein kleines Berghotel, ein Haus am Waldrand, eine Unterkunft nahe Wasser oder ein spezielles Hotel mit viel Ruhe kann den Aufenthalt stärker prägen als ein grosses Programm.
Wichtig ist die Nähe zum Draussen: kurze Wege zu Wanderwegen, Wasser, Wald, Aussichtspunkten oder Bergbahnen machen den Aufenthalt einfacher. Dadurch braucht es nicht zwingend viele Leistungen. Schon ein Spaziergang am Morgen, ein Bad im Aussenpool oder ein ruhiger Abend nach einem Tag an der frischen Luft kann dem Kurzurlaub eine klare Form geben.
Drei Varianten von Natur-Angeboten
Kleine Hotels in ruhiger Lage
Diese Variante setzt auf überschaubare Häuser, persönliche Atmosphäre und eine Lage, bei der die Umgebung mitspielt. Sie passt, wenn du ein Hotel suchst, das nicht gross auftreten muss, sondern über Ruhe, Aussicht, Material, Architektur oder Standort wirkt.
Natur mit Wellness
Hier treffen Landschaft und Erholung zusammen: Aussenpool, Sauna, Ruhebereich, Whirlpool oder ein Spa mit Blick ins Grüne. Diese Variante passt, wenn du draussen sein möchtest, aber der Aufenthalt auch bewusst langsam bleiben soll.
Natur mit Aktivität
Wandern, E-Bike, Winterspaziergang, Bergbahn oder Schifffahrt geben dem Kurzurlaub eine klare Tagesstruktur. Diese Variante passt, wenn du nicht nur im Hotel bleiben möchtest und ein konkretes Erlebnis den Tag tragen soll.
Worauf solltest du bei Natur-Angeboten achten?
Lage prüfen: Natur wirkt anders, wenn Wald, Wasser, Berge oder Spazierwege direkt erreichbar sind und nicht erst nach langer Anfahrt beginnen.
Hotelgrösse beachten: Kleinere Hotels passen oft besser, wenn du Ruhe, kurze Wege und weniger Betrieb suchst.
Aktivität realistisch wählen: Eine leichte Route, ein Seeweg oder eine kurze Bergfahrt reicht für eine Nacht oft besser als ein volles Tagesprogramm.
Erholung mitdenken: Sauna, Aussenpool, gutes Abendessen oder ein ruhiges Zimmer machen Natur-Aufenthalte auch bei Wetterwechsel planbar.
Wann lohnt sich Natur besonders?
Frühling: Tiefer gelegene Wege, Wälder, Seeufer und erste warme Tage passen gut, wenn du Natur ohne lange Planung möchtest.
Sommer: Höhenlagen, Wasser, Aussenpools, E-Bike und längere Wanderungen stehen stärker im Vordergrund.
Herbst: Wälder, Rebberge, klare Sicht und ruhigere Hotels machen Natur-Aufenthalte besonders gut planbar.
Winter: Verschneite Täler, Winterwege, Thermen, Sauna und kleinere Berghotels funktionieren gut, wenn die Wege kurz und einfach erreichbar bleiben.
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