Kurztrip in den Bergen im Bregenzerwald
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Kurzurlaube und Tagesausflüge in den Bergen im Bregenzerwald
Kurztrip in den Bergen im Bregenzerwald bedeutet klare Luft, Höhenlage und mehr Abstand zum Alltag. Bei weekend4two findest du passende Angebote.
Der Bregenzerwald umfasst 23 Dörfer im österreichischen Vorarlberg und reicht von sanften Hügeln nahe dem Bodensee bis zu über 2’000 Meter hohen Bergen. Traditionelle Holzhäuser, moderne Architektur, kleine Sennereien und die dreistufige Alpwirtschaft prägen die Region. Das Vieh zieht dabei im Jahresverlauf vom Tal über das Vorsäss auf die Hochalpe. Dadurch begegnen dir Handwerk, Käsekultur und Berglandschaft auf engem Raum. Bei weekend4two findest du passende Angebote für deinen nächsten Kurzurlaub.

Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse für deinen Kurzurlaub im Bregenzerwald
Im Sommer stehen Wanderungen, Bergbahnfahrten und Dorfrundgänge im Vordergrund, während im Winter die Skigebiete Mellau-Damüls, Warth-Schröcken und Diedamskopf den Tagesablauf bestimmen. Die Verbindung aus Landwirtschaft, Holzbau und regionaler Küche macht den Bregenzerwald zu einer Bergregion, in der nicht nur die Landschaft das Reisegefühl prägt.
Kanisfluh – Der markante Bergstock zwischen Mellau, Schnepfau und Au erreicht 2’044 Meter. Von der Bergstation Rossstelle führt eine Route über die Alpen Kanis und Wurzach zum Gipfel.
Werkraumhaus Andelsbuch – Der von Peter Zumthor entworfene Glasbau mit weit auskragendem Holzdach zeigt Möbel, Werkstücke und Ausstellungen regionaler Handwerksbetriebe. Das Gebäude wurde 2013 eröffnet.
Körbersee – Der Bergsee liegt auf rund 1’656 Metern südwestlich des Hochtannbergpasses. Ein leichter Wanderweg verbindet ihn mit dem Kalbelesee und bleibt teilweise auch im Winter begehbar.
Frauenmuseum Hittisau – Österreichs einziges Frauenmuseum beschäftigt sich mit Geschichte, Gesellschaft und Alltagskultur aus weiblicher Perspektive. Wechselnde Ausstellungen machen das Haus zu einem weniger bekannten Kulturziel der Region.
Paare finden im Bregenzerwald eine ruhige Verbindung aus Hotelzeit und kurzen Ausflügen. Ein Aufenthalt lässt sich etwa mit einem Konzert der Schubertiade in Schwarzenberg, einem Abendessen mit Käsknöpfle und einem Spa-Tag verbinden.
Aktivurlauber:innen profitieren von unterschiedlichen Höhenlagen und Jahreszeiten. Rund um Damüls, den Hochtannbergpass und das Auenfeld führen Wanderwege, Bike-Routen, Winterwanderwege und Skipisten durch Gebiete mit jeweils eigenem Landschaftscharakter.
Kultur- und Architekturinteressierte können den Bregenzerwald über die Dorfrundgänge des «Umgang Bregenzerwald» kennenlernen. Zwölf markierte Wege führen unter anderem durch Krumbach, Bezau-Reuthe und Au und erklären Gebäude, Landschaft und Alltagskultur.
Ruhesuchende finden in kleineren Orten wie Bizau und Lingenau Unterkünfte abseits der grossen Wintersportzentren. Spaziergänge, Besuche in Sennereien und längere Aufenthalte im Hotel funktionieren hier auch ohne dichtes Tagesprogramm.
Drei Varianten von Kurztrips in den Bergen
Wellnesshotel mit Bergblick
Diese Variante setzt auf Spa, Sauna, Dampfbad, Innenpool oder beheizten Aussenpool. Sie passt, wenn der Aufenthalt auch bei schlechtem Wetter funktionieren soll. Entscheidend sind Spa-Zugang am Anreise- und Abreisetag, Ruheräume und ob Anwendungen wie Massage oder Private-Spa-Zeit buchbar sind.
Aktiver Bergaufenthalt mit Wandern, Bike oder Ski
Hier steht der Tag draussen im Vordergrund. Im Sommer zählen Wanderwege, E-Bike-Routen, Bergseen oder Schluchten; im Winter Skigebiete, Winterwanderwege und Schneeschuhtrails. Diese Variante passt, wenn der Spa eher Ergänzung ist und du den Tagesrhythmus nach Wetter und Höhenlage planst.
Ruhiger Genussaufenthalt im Bergort
Diese Angebote verbinden Zimmer, Abendessen und einen Ort, der langsamer funktioniert als das Tal. Typisch sind 3- oder 4-Gang-Menüs, Frühstück, Terrasse, Bergsicht oder ein kleines Hotel mit gutem Restaurant. Diese Variante passt, wenn du nicht viel Programm brauchst, aber klare Leistungen möchtest.
Worauf solltest du bei Kurztrips in den Bergen achten?
Höhenlage und Lage genau prüfen
Ein Hotel auf 1’800 Metern fühlt sich anders an als ein Haus im Tal mit Bergblick. Höhenlage beeinflusst Temperatur, Schnee, Aussicht, Nebelgrenze und Anreise. Für kurze Aufenthalte lohnt sich ein Blick auf Karte, Zufahrt und Parkierung.
Saison und Bergbahnen einplanen
Bergbahnen, Pässe und Wanderwege sind nicht ganzjährig gleich verfügbar. Zwischen Winter- und Sommersaison gibt es in vielen Orten Zwischenzeiten mit reduzierten Betriebszeiten. Prüfe deshalb, ob Bergbahn, Restaurant oder Therme am gewünschten Datum offen sind.
Leistungen statt nur Zimmerbild vergleichen
Bei Bergangeboten macht der Inhalt den Unterschied: Halbpension, Spa-Zugang, Bergbahn-Ticket, Massage, E-Bike-Miete oder Late-Check-out verändern den Wert deutlich. Gerade bei einer Nacht zählt, welche Leistungen wirklich im Preis enthalten sind.
Anreise realistisch einschätzen
Kurze Distanzen können in den Bergen länger dauern als erwartet. Serpentinen, Schneefall, Parkplatzsuche oder letzte Bergbahnverbindungen beeinflussen den ersten Tag. Mit ÖV sind Gepäck, Umstieg und Shuttle vom Bahnhof wichtige Details.
Wann lohnt sich ein Kurztrip in die Berge besonders?
Frühling: Frühling passt, wenn du ruhigere Bergorte und erste Wanderungen suchst. In tieferen Lagen öffnen Wege früher, während höhere Routen noch Schnee haben können. Wichtig sind Bergbahnzeiten, geöffnete Restaurants und die Frage, ob Wellness oder Abendessen den Aufenthalt auch bei wechselhaftem Wetter tragen.
Sommer: Sommer passt für kühlere Luft, Wandern, Bergseen, Schluchten und längere Tage. Orte in Graubünden, im Wallis oder im Berner Oberland funktionieren dann gut mit Höhenwegen, Bergbahnen oder Wasser in der Nähe. Bei Hitze im Flachland kann ein Aufenthalt auf 1’200 bis 1’800 Metern spürbar angenehmer sein.
Herbst: Herbst passt für klare Sicht, ruhigere Hotels und Aufenthalte mit gutem Essen. Viele Bergorte werden nach den Sommerferien entspannter, gleichzeitig können einzelne Bergbahnen bereits eingeschränkt fahren. Prüfe deshalb, welche Aktivitäten noch möglich sind und ob der Fokus eher auf Spa, Restaurant oder kurzen Spaziergängen liegt.
Winter: Winter passt für Schnee, Skigebiete, Winterwanderwege und warme Spa-Zeit nach dem Tag draussen. Bei kurzen Aufenthalten zählen Schneelage, Strassenzustand, Parkierung und die Nähe zur Bergbahn. Wenn du nicht Ski fährst, sind Winterwanderwege, Thermen oder Hotels mit grossem Wellnessbereich besonders relevant.
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