Winter Kurztrip zu zweit im Nationalpark Hohen Tauern
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Tipps für Kurzurlaube im Winter im Nationalpark Hohen Tauern
Winter-Kurzurlaube im Nationalpark Hohen Tauern verbinden verschneite Landschaften, warme Wellnessbereiche und gemeinsame Zeit. Bei weekend4two findest du passende Winterangebote.
Der Nationalpark Hohe Tauern umfasst 1’856 km² in den drei österreichischen Bundesländern Salzburg, Tirol und Kärnten und ist der grösste Nationalpark des Alpenraums. Mehr als 300 Dreitausender und 342 Gletscher prägen das Schutzgebiet, dazwischen liegen bewirtschaftete Almen, Wasserfälle und tief eingeschnittene Täler. Im Salzburger Teil stehen grosse Wasserfälle und lange Tauerntäler im Vordergrund, Osttirol ist von Gletschern und ruhigeren Bergtälern geprägt, während Kärnten bis an den Grossglockner reicht. Bei weekend4two findest du passende Angebote für deinen Kurzurlaub im Nationalpark Hohe Tauern.

Zwischen Grossglockner, Gletschern und Tauerntälern
Salzburgerland: Krimml, Rauris und die nördlichen Tauerntäler
Der Salzburger Anteil ist mit rund 805 km² der grösste Teil des Nationalparks Hohe Tauern. Bei Krimml fällt die Krimmler Ache in drei Stufen rund 380 Meter hinab, bevor sich oberhalb das Krimmler Achental mit Almen und Zirbenwäldern öffnet. Weiter östlich führt das Raurisertal tief in die Hohen Tauern. Im Seidlwinkltal entspringen rund 300 natürliche Quellen, während der Rauriser Urwald auf etwa 1’650 bis 1’750 Metern alte Zirben, Spitzfichten und kleine Moortümpel verbindet. Die Salzburger Nationalparkregion passt zu Paaren, die Wanderungen mit ruhigen Tagen im Hotel verbinden möchten, ebenso wie zu Aktivurlaubern, die verschiedene Täler während eines mehrtägigen Aufenthalts kennenlernen wollen.
Osttirol: Matrei, Virgental und Defereggental
Rund 611 km² des Nationalparks liegen in Tirol, vorwiegend in Osttirol. Bei Matrei führt das Innergschlöss bis nahe an die vergletscherte Bergwelt des Grossvenedigers. Der Gletscherweg zum Schlatenkees umfasst etwa 9,4 Kilometer und 500 Höhenmeter und führt unter anderem am Salzbodensee vorbei. Im Virgental bilden die Umbalfälle einen weiteren Schwerpunkt, während das Defereggental mit dem Oberhauser Zirbenwald einen ruhigeren Gegenpol bietet. Der geschlossene Zirbenbestand erstreckt sich dort über mehr als 170 Hektaren. Osttirol eignet sich damit vor allem für Aktivurlauber und Paare, die längere Wanderungen einplanen und bewusst Zeit in weniger dicht besuchten Bergtälern verbringen möchten.
Grossglocknerregion: Kals, Heiligenblut und Kaiser-Franz-Josefs-Höhe
Der Grossglockner verbindet mehrere Bereiche des Nationalparks und erreicht mit 3’798 Metern den höchsten Punkt Österreichs. Auf Osttiroler Seite führt das Dorfertal bei Kals am Grossglockner weit in die geschützte Hochgebirgslandschaft hinein. Auf Kärntner Seite gehört Heiligenblut zu den bekannten Ausgangsorten für Fahrten und Touren in Richtung Grossglockner. Die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe liegt am Ende der Grossglockner Hochalpenstrasse und eröffnet den Blick in Richtung Pasterze und Grossglockner. Für Paare und Aktivurlauber eignet sich die Grossglocknerregion besonders dann, wenn Bergtouren, Aussichtspunkte und längere Tagesausflüge den Schwerpunkt des Kurzurlaubs bilden.
Kärnten: Hohe Tauern zwischen Grossglockner und südlichen Tälern
Der Kärntner Teil des Nationalparks umfasst rund 440 km² und reicht von der Grossglocknerregion bis in mehrere südlich ausgerichtete Täler. Heiligenblut liegt unmittelbar am Fuss der Glocknergruppe und dient als Ausgangspunkt für Wanderungen sowie für die Grossglockner Hochalpenstrasse. Weiter südlich verändert sich der Charakter der Landschaft mit zunehmender Entfernung von den vergletscherten Hochlagen. Für Ruhesuchende bieten die Kärntner Täler eine Alternative zu den stärker frequentierten Hauptzielen rund um Grossglockner und Pasterze. Im Winter verschiebt sich der Schwerpunkt auf Winterwanderungen, Schneeschuhtouren und die Skigebiete der umliegenden Ferienorte, während viele hochalpine Wanderwege bis zum Sommer geschlossen bleiben.
Winter-Kurzurlaub: Ideen und Tipps für die kalte Jahreszeit
Welche Kurzurlaube passen zum Winter?
Winterferien müssen nicht automatisch Skiferien bedeuten. Je nach Interesse stehen ganz unterschiedliche Erlebnisse im Mittelpunkt:
Wellness & Spa: Hotels mit Sauna, Dampfbad, Innenpool oder beheiztem Aussenpool – oft ergänzt durch eine Massage oder ein mehrgängiges Abendessen.
Skiferien & Snowboard: Unterkünfte im Skigebiet oder in der Nähe der Bergbahn für möglichst kurze Wege auf die Piste.
Winterwandern & Schneeschuhlaufen: Verschneite Wanderwege und ruhige Naturerlebnisse, auch ohne Skiausrüstung.
Langlauf & aktive Auszeiten: Hotels in Regionen mit gut ausgebauten Loipennetzen und weiteren Winteraktivitäten.
Gourmet & Genuss: Kurzurlaube mit Halbpension, regionaler Küche, Fondue oder Degustationsmenüs.
Romantische Wintertage: Zimmer mit Whirlpool oder Sauna, Private Spa oder gemütliche Rückzugsorte für gemeinsame Zeit.
Worauf solltest du bei einem Winter-Kurzurlaub achten?
Schneeverhältnisse passend zum Aufenthalt wählen
Nicht jeder Winter-Kurzurlaub ist von Schnee abhängig. Für Ski, Snowboard, Langlauf oder Schneeschuhlaufen lohnt sich ein Blick auf Höhenlage, Bergbahnen und aktuelle Bedingungen. Wer Wellness oder Gourmet in den Mittelpunkt stellt, bleibt bei der Wahl des Reiseziels deutlich flexibler.
Leistungen vergleichen
Winter-Packages unterscheiden sich teilweise deutlich. Prüfe, ob Skipässe, Bergbahntickets, Wellnesszugang, Halbpension oder zusätzliche Leistungen wie eine Massage bereits im Preis enthalten sind. Auch die Öffnungszeiten des Wellnessbereichs sowie die Nutzung am An- und Abreisetag können den Aufenthalt beeinflussen.
Anreise und Reisedatum einplanen
In Bergregionen gehören Winterreifen und je nach Wetter Schneeketten zur Anreise. Manche Hotels sind nur mit Bahn oder Bergbahn erreichbar. Wer unter der Woche reist, profitiert häufig von einer grösseren Zimmerauswahl und ruhigeren Wellnessbereichen als an stark nachgefragten Wochenenden.
Winter-Kurzurlaube im Laufe der Saison
Frühwinter: Sobald die ersten Skigebiete öffnen, beginnt die Wintersaison. Wellnesshotels, verschneite Berglandschaften und Weihnachtsmärkte machen diese Zeit besonders abwechslungsreich.
Weihnachtszeit und Neujahr: Rund um Weihnachten und Silvester gehören Wellness, Gourmet, Winterwanderungen und festliche Hotelarrangements zu den beliebtesten Kurzurlauben.
Januar und Februar: Die schneesichersten Monate eignen sich besonders für Skiferien, Langlauf, Schneeschuhlaufen und Winterwanderungen. Gleichzeitig bieten Wellnesshotels einen angenehmen Ausgleich nach einem Tag im Freien.
Spätwinter und Frühling: Längere Tage und mildere Temperaturen schaffen gute Bedingungen für sonnige Terrassen, Frühlingsskifahren, Bergbahnausflüge oder entspannte Wellnessaufenthalte im Nationalpark Hohen Tauern.
Für wen eignen sich Winter-Kurzurlaube?
Paare verbinden Wellness, Gourmet und verschneite Landschaften mit einer oder zwei Übernachtungen. Zimmer mit Whirlpool, Sauna oder Private Spa sorgen für zusätzliche Rückzugsmöglichkeiten.
Aktive Gäste kombinieren Skifahren, Snowboard, Langlauf oder Winterwandern mit einem Hotelaufenthalt nahe der Bergbahn oder Loipe.
Geniesser:innen verbringen den Winter lieber im Hotel mit gutem Essen, Wellness und einer ruhigen Atmosphäre. Schon kurze Spaziergänge durch verschneite Landschaften oder ein Ausflug in die Berge runden den Aufenthalt ab.
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