Kurztrip am See in der Ostschweiz
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Tipps für Kurzurlaube am See in der Ostschweiz
Morgens Blick aufs Wasser, abends Dinner am Ufer – ein Kurztrip am See in der Ostschweiz braucht wenig, um sich nach echter Auszeit anzufühlen.
Die Ostschweiz reicht vom Bodensee über St. Gallen und das Appenzellerland bis zum Toggenburg und zum Walensee. Zwischen Städten, Berglandschaften und Thermalorten wechseln sich kurze Ausflüge mit ruhiger Hotelzeit ab. Der Stiftsbezirk St. Gallen, die Churfirsten, Appenzell und Bad Ragaz geben der Region unterschiedliche Schwerpunkte. Dadurch eignet sich die Ostschweiz für Wellnesswochenenden, aktive Tage und kulinarische Kurzurlaube. Bei weekend4two findest du passende Angebote für deinen nächsten Aufenthalt.

Reiseziele und Kurzurlaube in der Ostschweiz
Im Frühling und Sommer eignen sich der Bodensee, der Walensee und das Appenzellerland für Schifffahrten, Velotouren und Wanderungen. Im Herbst prägen Obstgärten, Rebberge und ruhigere Wege den Thurgau und das St. Galler Rheintal, während im Winter Wildhaus, Unterwasser und der Flumserberg Wintersport und Wellness verbinden. Charakteristisch für die Ostschweiz ist der Wechsel zwischen Wasser, Voralpen, Städten und kleineren Dörfern auf vergleichsweise engem Raum.
Stiftsbezirk St. Gallen – Der UNESCO-geschützte Klosterbezirk mit barocker Kathedrale und Stiftsbibliothek liegt mitten in der Altstadt. Die Bibliothek bewahrt rund 170’000 Bücher und weitere Medien.
Säntis und Alpstein – Der 2’502 Meter hohe Säntis prägt die Berglandschaft zwischen Appenzellerland und Toggenburg. Rund um Schwägalp, Ebenalp und Seealpsee führen Wege durch Felslandschaften, Alpweiden und Bergdörfer.
Walensee und Churfirsten – Der Walensee liegt zwischen steilen Berghängen und den markanten Churfirsten. Orte wie Weesen, Walenstadt und das nur zu Fuss oder per Schiff erreichbare Quinten eignen sich für Tage am Wasser.
Kartause Ittingen – Die ehemalige Kartause bei Warth verbindet Klosterarchitektur, Gärten, Museum und regionale Gastronomie. Der weitläufige Gebäudekomplex ist ein ruhiger Gegenpol zu den bekannteren Ausflugszielen der Region.
Paare finden in Bad Ragaz, im Appenzellerland und am Bodensee Hotels mit Spa, Restaurants und kurzen Wegen zu Ausflugszielen. Ein Aufenthalt lässt sich dadurch auch ohne dichtes Tagesprogramm abwechslungsreich gestalten.
Aktivurlauber:innen nutzen das Toggenburg, den Alpstein und die Churfirsten für Wanderungen, Winterwege und Schneesport. Rund um Wildhaus, Unterwasser und Flumserberg stehen sowohl kurze Routen als auch längere Bergtage zur Auswahl.
Freundinnen und kleinere Freundesgruppen können einen Städtetag in St. Gallen mit Day Spa, Restaurantbesuch oder einer Fahrt an den Bodensee verbinden. Die überschaubaren Distanzen erleichtern Aufenthalte mit mehreren Programmpunkten.
Ruhesuchende finden im Thurgau, rund um den Walensee und in kleineren Toggenburger Orten Unterkünfte abseits der grösseren Zentren. Hier steht häufig der Wechsel zwischen Natur, regionaler Küche und Zeit im Hotel im Mittelpunkt.
Was macht einen Kurztrip am See besonders?
Ein Kurztrip am See lebt weniger vom dichten Programm als vom Wechsel zwischen Hotel, Wasser und kleinen Wegen. Im Unterschied zu einem Städtetrip steht nicht der nächste Programmpunkt im Vordergrund, sondern der ruhige Rahmen: Frühstück mit Blick auf den See, ein Spaziergang am Ufer, ein Nachmittag im Spa oder ein Dinner, bei dem der Ort bereits Teil des Erlebnisses ist.
Seehotels funktionieren deshalb für unterschiedliche Reisearten. Am Bodensee oder Zürichsee lässt sich ein Aufenthalt gut mit Stadt, Kultur oder Schifffahrt verbinden. Am Vierwaldstättersee, Thunersee oder Lago Maggiore rückt stärker die Landschaft in den Vordergrund. Kleinere Seen wie der Murtensee passen oft für kürzere, unkomplizierte Reisen mit Velowegen, Altstadtbesuch oder Badestopp.
Worauf solltest du bei einem Kurztrip am See achten?
Lage am Wasser: «Am See» kann vieles bedeuten. Prüfe, ob das Hotel direkt am Ufer liegt, ob es eigenen Seezugang gibt oder ob der See nur von einzelnen Zimmern sichtbar ist. Das verändert den Aufenthalt stärker als viele Zusatzleistungen.
Zimmerkategorie: Seeblick ist oft an bestimmte Zimmer gebunden. Wer den Blick vom Balkon, aus dem Bett oder beim Frühstück erwartet, sollte die Zimmerbeschreibung genau lesen und nicht nur auf die allgemeine Hotellage achten.
Wellness und Wetter: Ein Spa, Innenpool, Private Spa oder gedeckter Aussenbereich macht den Aufenthalt wetterunabhängiger. Das ist vor allem im Frühling, Herbst und Winter relevant, wenn der See eher Kulisse als Badeort ist.
Anreise und Mobilität: Seen ziehen Tagesgäste an. Parkplätze, ÖV-Anbindung, Schiffsverbindungen und Velomiete können entscheiden, ob der Kurztrip ruhig bleibt oder unterwegs unnötig umständlich wird.
Wann lohnt sich ein Kurztrip am See besonders?
Im Sommer stehen Baden, SUP, Schifffahrt, Terrassen und längere Abende am Wasser im Vordergrund. Frühling und Herbst eignen sich für ruhigere Uferwege, Velotouren, Spa-Zeit und Restaurants, weil viele Orte weniger voll sind als in der Hauptsaison. Im Winter funktioniert ein Seehotel vor allem dann gut, wenn das Haus selbst genug bietet: Sauna, Pool, gutes Dinner, schöne Aufenthaltsräume oder ein kurzer Weg in eine Stadt.
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